Deutsch und Jüdisch: Eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts auf Reisen

Ausstellungsplakat zur Eröffnung in Bremerhaven © Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven und Leo Baeck Institut New York|Berlin

Ausstellungsplakat zur Eröffnung in Bremerhaven © Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven und Leo Baeck Institut New York|Berlin

aktueller Standort:
Deutsche Nationalbibliothek / Deutsches Exil Archiv
Adickesallee 1 / D-60322 Frankfurt am Main
Montag – Freitag 9 – 22 Uhr, Samstag 10 – 18 Uhr. Sonntags geschlossen.

Ausstellungsorte und Termine 2016:
Bremerhaven 28. August bis 10. September 2016 | Deutsches Auswandererhaus
Felsberg 14.10. – 28.10.2016 | Synagogue Center Felsberg
Erfurt 9.11. – 20.11.2016 | Thüringer Landtag
Frankfurt 6.12. – 20.12.2016 | Deutsches Exilarchiv

Seit über 1.000 Jahren sind Juden untrennbarer Bestandteil der deutschsprachigen Regionen. Ihre Errungenschaften trugen dazu bei, das moderne Deutschland zu formen: Sie waren Zeugen wichtiger historischer Ereignisse und erbrachten außerordentliche intellektuelle und kulturelle Leistungen. Zugleich mussten sie miterleben, wie Fanatismus und Intoleranz mühsam errungene gesellschaftliche Stellungen gefährdeten und wachsende Diskriminierung in Gewalt und unvorstellbare Zerstörung umschlugen.

In der Ausstellung „Deutsch und Jüdisch“ zeigt das LBI New York | Berlin unterschiedliche Objekte aus seiner Sammlung und erinnert an die traditionsreiche Geschichte deutschsprachiger Juden als Bestandteil der deutschen Geschichte.

Zu sehen sind der Schutzbrief des Callmann Lazarus von 1777, das erste Protokollbuch der 1792 in Berlin gegründeten „Gesellschaft der Freunde“, ein Portrait von Bertha Pappenheim und die Schokoladentassen der Geschwister Einstein.
All diese Alltagsobjekte geben Einblicke in historische Ereignisse aus der Perspektive ihrer Besitzer. Sie symbolisieren Momentaufnahmen der vielfältigen Geschichte der Juden in Deutschland und berichten vom Wandel des Charakters deutsch-jüdischen Lebens über die Jahrhunderte.

Nach dem Auftakt in Bremerhaven ist die Schau im Synagogue Center Felsberg, im Thüringer Landtag in Erfurt und im Deutschen Exilarchiv in Frankfurt am Main zu sehen.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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