Ausstellungen

„Von Mendelssohn zu Einstein – von Wolfenbüttel nach New York (und zurück). Jüdische Wege in die Moderne“

Ab November 2016 zeigen wir im Landesmuseum Braunschweig die Ausstellung „Von Mendelssohn zu Einstein – von Wolfenbüttel nach New York (und zurück). Jüdische Wege in die Moderne“. Die Ausstellung schildert die Ursprünge der „Wissenschaft des Judentums“ und deren weltweite Rezeption. Gezeigt werden einzigartige Objekte aus den Beständen unseres Archivs, darunter Handschriften von Moses Mendelssohn, Heinrich Heine, Leopold Zunz oder Albert Einstein und viele weitere Exponate, die ausschließlich für diese Ausstellung in ihr Herkunftsland zurückkehren.

Deutsch und Jüdisch: Eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts auf Reisen

Seit über 1.000 Jahren sind Juden untrennbarer Bestandteil der deutschsprachigen Regionen. Ihre Errungenschaften trugen dazu bei, das moderne Deutschland zu formen: Sie waren Zeugen wichtiger historischer Ereignisse und erbrachten außerordentliche intellektuelle und kulturelle Leistungen. Zugleich mussten sie miterleben, wie Fanatismus und Intoleranz mühsam errungene gesellschaftliche Stellungen gefährdeten und wachsende Diskriminierung in Gewalt und unvorstellbare Zerstörung umschlugen. In der Ausstellung „Deutsch und Jüdisch“ zeigt das LBI New York | Berlin unterschiedliche Objekte aus seiner Sammlung und erinnert an die traditionsreiche Geschichte deutschsprachiger Juden als Bestandteil der deutschen Geschichte.

In unserer Mitte: Aspekte jüdischen Lebens in Leipzig in der Neuzeit

Leipzigs jüdische Gemeinde war schon immer von Zuwanderung geprägt. Angelockt durch die Möglichkeiten, die ihnen die sächsische Großstadt als Handelszentrum bot, leisteten Juden einen erheblichen kulturellen und wirtschaftlichen Beitrag zur Entwicklung der Stadt. Die Ausstellung “In unserer Mitte: Aspekte jüdischen Lebens in Leipzig in der Neuzeit” in den Räumen der Leipziger Stadtbibliothek beleuchtet die außergewöhnliche Geschichte von sowohl mithilfe von eigenen Objekten aus den reichhaltigen Beständen des Leo Baeck Institutes als auch durch umfangreiche Leihgaben lokaler Institutionen wie der Ephraim Carlebach Stiftung und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.