Der Edythe-Griffinger-Kunstkatalog offenbart eine verborgene Sammlung

Seit einem Jahr wächst der Kunstkatalog des LBI im World Wide Web. Im Januar 2017 wurde der Edythe-Griffinger-Katalog mit 1000 digitalisierten Werken aus der LBI Kunstsammlung online freigeschaltet. Die Schenkung an einen Treuhandfonds nach dem Willen der verstorbenen Edythe Griffinger ermöglichte dem LBI nicht nur die Entwicklung des neuen Online-Portals für digitalisierte Kunstwerke. Sie erlaubte außerdem Kuratoren und Bibliothekaren eine sorgfältige Auswahl der wichtigsten Kunstwerke vorzunehmen und die Metadaten im Katalog zu verbessern, so dass Nutzer des Katalogs nun Zugriff haben auf Kunstwerke, die bisher kaum öffentlich zugänglich waren.

Zu Besuch im Deutschen Literaturarchiv Marbach

Renate Evers, Leiterin der Sammlungen im LBI, besuchte auf Einladung des Forschungsverbunds Marbach-Weimar-Wolfenbüttel das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) . Eine Woche lang hatte sie die Gelegenheit, die Bestände und Aktivitäten des führenden Archivs der Quellen deutschsprachiger Literatur kennenzulernen. Gemeinsame mit ihren Marbacher Kolleginnen und Kollegen und entdeckte sie viele Gemeinsamkeiten zwischen unseren Institutionen und damit verbunden Möglichkeiten, zukünftig zusammen zu arbeiten.

Das „1938Projekt” – Posts from the Past, 80 Jahre danach

In einer Wanderausstellung und einem neuen Online-Projekt zeigt wir zusammen mit einer Reihe an internationalen Partnerarchiven das Jahr 1938 aus der Sicht von Jüdinnen und Juden. Die persönlichen Dokumente schildern sowohl ihre eigenen Erfahrungen und erlittenen Nöte als auch die wachsenden Spannungen in Europa und die schwindende Hoffnung für Juden in Deutschland und Österreich.

Hilfe für geflüchtete Akademiker: Ein Gespräch mit Henry Kaufman

Die Archive im Leo-Baeck-Institut sind voll von Dokumenten von Akademikerinnen und Akademikern, die – dank Hilfe aus dem Ausland – vor den Nazis fliehen konnten. Das Institut für Internationale Bildung (IIE) vermittelte seinerseits unter Federführung von Edward R. Murrow über 330 Akademikerinnen und Akademiker. Die Liste der Namen kommt einer Auflistung der Archivsammlungen im LBI gleich. Kaufman und ein weiterer deutscher Jude, der ebenfalls als Kind geflüchtete Psychiater und Investor Henry Jarecki, halfen 2002 einen mehrere Millionen Dollar schweren Fonds am IIE einzurichten. Mit ihm konnte das IIE in den letzten 15 Jahren über 700 politisch bedrohte Akademiker in über 50 Länder vermitteln.

1938Projekt | Posts from the Past

Das Leo Baeck Institute zeigt das Jahr 1938 aus der Sicht von Jüdinnen und Juden in einem Online-Projekt und einer Wandersausstellung in Deutschland. Ihre persönlichen Dokumente schildern sowohl ihre eigenen Erfahrungen und erlittenen Nöte als auch die wachsenden Spannungen in Europa und die schwindende Hoffnung für Juden in Deutschland und Österreich.

1938Projekt | Commemorating 80 Years Since 1938

Online and in a companion exhibition at the Center for Jewish History, LBI presents the year 1938 through the eyes of Jews, whose personal documents detail their experiences and the hardships they suffered.

Gerald Westheimer Career Development Fellowship

Moritz Steinschneider writing at his desk

Apply by March 1 for this grant to support scholars working in the field of German-Jewish history.

Banker Max Warburg Honored with Leo Baeck Medal

Leo Baeck Institute – New York | Berlin honored the Hamburg banker Max Warburg with the 2017 Leo Baeck Medal in a ceremony at the Center for Jewish History in New York on November 15, 2017.

Bewahren, was vergehen sollte: Die Digitalisierung von Zeitschriften im LBI

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern? Die journalistische Binsenweisheit erscheint im Leo Baeck Institut in neuem Licht. Viele der archivierten Zeitschriften hier sind nicht nur Tage oder Dekaden, sondern Jahrhunderte alt. Und tatsaechlich geht die Zeit mit keinem anderen Posten in der Archivwelt so gnadenlos um wie mit den Zeitungen. Das macht…

Walter Langhammer und die Strahlkraft Indiens

  Ein huebscher Marktplatz in der Mittagssonne, ein kleines Dorf in den Alpen, ein Staedtchen am Rande eines Sees, dahinter die Berge. Die drei Bilder locken mit leuchtenden Farben, aufgetragen mit expressionistisch-federnden Pinselstrichen. Am liebsten moechte man in ihnen Urlaub machen. Was die strahlenden Bilder nicht verraten: Die Lebensgeschichte ihres Erschaffers steht der Leuchtkraft seiner…