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Auszeichnungen

Das Leo Baeck Institute – New York | Berlin zeichnet Personen aus, die sich in hervorragender Weise für die Erinnerung der deutsch-jüdischen Geschichte eingesetzt haben. Dazu vergibt das Institut zwei Preise sowie eine Gedenkvorlesung.

Leo Baeck Medaille

Die Medaille ist die höchste Auszeichnung, mit der das Leo Baeck Institut diejenigen ehren kann, die seinen Auftrag teilen, den einzigartigen Geist des deutschsprachigen Judentums in Kultur, Universität, Politik und Philanthropie lebendig zu halten.

Die Vorderseite der Leo Baeck Medaille zeigt das Konterfei des Rabbiners Leo Baeck (1873-1956) und die Worte "Leader of German Jewry". Auf der Rückseite ist hinzugefügt, "so that the memory of a great past may not perish".

Zu den Preisträgern

Moses Mendelssohn Preis

Moses Mendelssohn, der "Berliner Sokrates", zählte zu den bekanntesten Juden seiner Zeit. Er spielte eine führende Rolle in der jüdischen Aufklärung, der "Haskalah". Philosophisch widmete er sich der Versöhnung von Prinzipien der Aufklärung mit der jüdischen Tradition. Er sprach sich dafür aus, dass Juden eine säkulare Bildung erhalten sollten und bereitete so der Judaistik den Weg, die sich im 19. Jahrhundert aus der "Wissenschaft des Judentums" entwickelte. Der Moses Mendelssohn Preis zeichnet Gelehrte aus, die in besonderer Weise zu unserem Verständnis deutsch-jüdischer Geschichte beigetragen haben.

Zu den Preisträgern

Leo Baeck Gedenkvorlesung

Die Vortragsreihe wurde nach dem Tod Leo Baecks 1956 ins Leben gerufen. Jedes Jahr hält sie ein führender Akademiker oder Intellektueller mit Fachkompetenz ueber die Geschichte deutschsprachiger Juden.

Vortragende der vergangenen Jahre