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2013 eröffnete das Leo Baeck Institute New York | Berlin sein Berliner Büro, um die Beziehungen zu Wissenschaft, jüdischen Gemeinden, langjährigen Unterstützenden und Wegbegleitenden sowie der breiten Öffentlichkeit zu pflegen und zu vertiefen

Seitdem leitet Dr. Miriam Bistrovic die Berliner Repräsentanz des Instituts und verantwortet dessen Aktivitäten in Deutschland, darunter Veranstaltungen, Wanderausstellungen sowie Bildungs- und Erinnerungsprojekte wie das „1938Projekt“, „Shared History“, einschließlich der im Auftrag des Deutschen Bundestages zum 27. Januar 2021 realisierten Ausstellung, die literarischen „Stolpertexte“ und den deutschsprachigen Podcast „Exil“ in Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung (https://www.bpb.de/exil/).

Sie studierte Neuere Geschichte und Kunstgeschichte, wurde 2010 an der Technischen Universität Berlin promoviert und lehrte in der Antisemitismusforschung, Politikwissenschaft und Medienanalyse.

Vor ihrer Tätigkeit am Institut arbeitete sie unter anderem für den Ersten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages, das Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ und als Koordinatorin des Multi-Year Work Plans „Killing Sites“ der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA).

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf jüdischem Exil und Diaspora, insbesondere in Ostasien, Erinnerungskulturen, Transformationsprozessen materiellen und immateriellen Kulturerbes im digitalen Zeitalter sowie Antisemitismus.

Darüber hinaus ist sie in mehreren Jurys, Beiräten und Kuratorien tätig, darunter in der Jury der Obermayer Awards, im Beirat von Germany Close-Up und im Kuratorium von „Tacheles—Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“.