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Geschmack der Erinnerung: Speaker

Essen, Familie und Identität im Spiegel deutsch-jüdischer Kochbücher

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Speaker

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Sharon Adler ist Journalistin, Publizistin und Fotografin. Sie ist Gründerin und Herausgeberin des Frauen-Online-Magazins AVIVA-Berlin und Mitherausgeberin der Interviewreihe „Jüdinnen in Deutschland nach 1945“ im Deutschland Archiv Online der Bundeszentrale für politische Bildung. Darin porträtiert sie jüdische Frauen unterschiedlicher Generationen und Lebenswege. Als Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN engagiert sie sich für jüdische Frauen in Kunst und Wissenschaft. Für das Leo Baeck Institute – New York | Berlin moderierte sie u. a. Panels und Gespräche zu Themen wie Exil, Resilienz und Erinnerungskultur.

Sylvia Asmus Copyright Stephan Jockel, Deutsche Nationalbibliothek

Dr. Sylvia Asmus ist Direktorin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Exil, Flucht und Erinnerungskultur; sie hat zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zu diesen Themen realisiert. Sie ist zweite Vorsitzende der Gesellschaft für Exilforschung e. V. und Projektleiterin des virtuellen Museums „Künste im Exil“.

Marina Chernivsky StefanieLoos_SL20251009t0102

Marina Chernivsky ist Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin. Sie studierte in Israel und Deutschland und lebt seit 2001 in Berlin. Ihre Forschung und Publikationen konzentrieren sich auf transgenerationales Trauma, jüdische Perspektiven auf Antisemitismus sowie Antisemitismus und Diskriminierung in Institutionen. Sie leitet das von ihr gegründete Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und ist Gründerin sowie Geschäftsführerin der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung OFEK e.V.

Bis 2017 war sie Mitglied im Zweiten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages und ist seit 2019 Mitglied im Beratungsgremium des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus. 2025 erschien ihr neues Buch "Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober" im Fischer-Verlag.

Barbara Guggenheim 2023 Michael Kohls

Barbara Guggenheim, ehemalige Literaturagentin und Gründungsmitglied des Jüdischen Salons am Grindel, Mitherausgeberin von „Das Jüdische Kochbuch aus Hamburg“

Barbara Guggenheim ist in Zürich geboren und aufgewachsen. Als gelernte Buchhändlerin und nach verschiedenen Stellen in der Kulturbranche, arbeitete sie als literarische Agentin, später auch in Hamburg, wohin sie 1993 übersiedelt ist. 2007 war sie bei der Gründung des „Jüdischen Salons am Grindel“ dabei und macht seither dort Programm und vieles mehr.

Andrei_Kovacs - Credits Jovana Kastratovic

Andrei Aaron Kovacs ist Generalsekretär von JEWLIF, Jüdisches Leben in Europa, einer 2023 in Köln gegründeten Organisation, die jüdische Stimmen in Deutschland und Europa in den Feldern Bildung, Medienkompetenz und Kultur stärkt. Zuvor verantwortete er als leitender Geschäftsführer des Vereins 321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V. das Festjahr #2021JLID.

Ausgebildet wurde er als Pianist und Dirigent, unter anderem als Hospitant von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden. Später wechselte er mit einem MBA in die Wirtschaft und gründete mehrere Unternehmen. Seine Familiengeschichte führt von Siebenbürgen über Ungarn nach Deutschland, seine Großeltern, darunter der Schauspieler György Kovács, überlebte Bergen-Belsen. Diese Verbindung von Migration, Familiengedächtnis und der Arbeit mit jüdischen Themen prägt seine Arbeit an europäischen Kultur- und Bildungsformaten wie MENTSH UNITED.

DSCF4556-3 Rekel

Gerhard J. Rekel - Autor, Filmemacher. In Graz (Österreich) geboren, absolvierte er ein Drehbuch- und Regiestudium an der Wiener Filmakademie. Für seine Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, den Japanischen Drehbuchpreis und andere. Sein Theaterstück „Machiavellis Masseuse“ wurde von einer Jury des Thalia Theater Hamburg zu einem der vier besten Nachwuchstücke gekürt. Gerhard J. Rekel schrieb mehrere Romane, verfasste Drehbücher für den „Tatort“, realisierte zahlreiche Dokumentationen für ARTE, ORF und ZDF-Terra X. Seine kürzlich erschienene Biografie „Monsieur Orient-Express“ wurde mit dem ITB-Award 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins ausgezeichnet und ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt. Aktuell wird sein Theaterstück "Lina Morgenstern - Wie eine Frau Berlin veränderte" am THEATER IM PALAIS (Am Festungsgraben/Unter den Linden) in Berlin gezeigt. Nächste Vorstellungen: 9. und 10. Dezember 2026.

Porträt MiriamRürup by GeorgWamhof-Versand

Prof. Dr. Miriam Rürup ist Professorin für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam, Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien und Vorsitzende der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts. Zu ihren Forschungsinteressen zählen die deutsch-jüdische Geschichte, Migrations- und Geschlechtergeschichte, sowie die Menschenrechts- und Rechtsgeschichte.

Daniela Rusowsky perfil 2025

Daniela Rusowsky Fuenzalida ist eine chilenische Journalistin und hat einen Masterabschluss in Anthropologie. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat mehrere ethnografische Dokumentarfilme zum Thema Essen und Identität konzipiert, Regie geführt und produziert. Derzeit promoviert sie in Jüdischer Theologie an der Universität Paderborn und studiert Rabbinistik an der Nathan Peter Levinson Stiftung in Potsdam. Ihre Forschung beschäftigt sich mit Essen und Identität in der jüdischen Gemeinschaft Chiles und konzentriert sich insbesondere auf jüdische Kochbücher.

Hermann Simon Foto privat

Hermann Simon, Dr. phil., Dr. h.c. Geboren 1949 im Berliner Jüdischen Krankenhaus. Sein Vater war aus der Britischen Armee (Jüdische Brigade) nach Berlin zurückgekehrt; seine Mutter hatte im Untergrund überlebt.

Nach Abitur an einer Schule mit altsprachlichem Profil Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin: Geschichte und Orientalia, anschließend Graduiertenstudium in Prag. Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin von 1975 bis 1988.

Seit 1988 bis 2015 Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin- Centrum Judaicum.

Foto_Monika Sommerer

Monika Sommerer ist Kunsthistorikerin und Bibliothekarin. (Von 1994 bis August 2011 arbeitete sie in der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte. Anschließend übernahm sie die Leitung der Bibliothek der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. ) Seit März 2023 leitet sie die Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin.

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